Sanierungsgebiete

In Luckenwalde gibt es vier förmlich festgelegte Sanierungsgebiete:

· Sanierungsgebiet „Innenstadt“ (seit 7.03.1996)
· Sanierungsgebiet „Petrikirchplatz“ (seit 7.03.1996)
· Sanierungsgebiet „Zentrum“ (seit 19.01.2005)
· Untersuchungsgebiet „Dahmer Straße“ (Vorbereitende Untersuchung seit 2014).

Ziel der förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes ist die Behebung sozialer, struktureller oder städtebaulicher Missstände oder Funktionsschwächen und damit die Verbesserung des Lebensraumes im Sanierungsgebiet.

Gesetzliche Basis für diesen Prozess bildet das besondere Städtebaurecht als Bestandteil des Baugesetzbuches (BauGB). Hier sind in den §§ 136 bis 164 die Vorbereitung, Durchführung und Finanzierung der städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen geregelt.

Darüber hinaus gibt es in Luckenwalde diverse Förderprogramme zur Stadterneuerung. Neben der Stadtsanierung sind der Stadtumbau, Kooperation im Quartier, Soziale Stadt, Aktive Stadtzentren und Urban II zu nennen. 

Einen Schwerpunkt des Stadtumbaus und der Stadterneuerung in Luckenwalde bildet die Aktivierung von privatem Engagement zur Stabilisierung und Aufwertung der Stadt. Im Rahmen der Bund-Länder-Programme „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen“ und „Stadtumbau Ost“ wird das Engagement privater Bauherren durch Gewährung von Fördermitteln unterstützt.

 

 

Fördermöglichkeiten

Beispiele für Fördermöglichkeiten sind:

  • die Förderung der stadtbildgerechten Erneuerung der Gebäudehülle von privaten Wohngebäuden,
  • die Förderung von kleinteiligen Maßnahmen zur Verbesserung des Ortsbildes der Stadt Luckenwalde an privaten Wohngebäuden und
  • die Förderung der Wohneigentumsbildung.